Samstag, 25. Dezember 2010

Warum gerade Hunde - von Sabine Rehfeld

Goldfisch?

Also: Seit zwei Tagen regnet es und davor auch schon viele viele Tage immerzu. Da ich zu den berufstätigen Hundemenschen gehöre, findet mein erster Spaziergang jeden Wochentag zwischen 5 und 6 Uhr in der Frühe statt. Egal ob es – siehe oben – regnet, schneit, frostet, dämmert, stockdunkelt….
Und wenn ich zurückkomme, dann ist im Winter das Tageslicht bereits wieder der Dämmerung gewichen und unser nächster Weg ist der nachmittägliche Abklatsch des o.g.
Im Sommer wandern wir niesend durch blühende Wiesen und egal zu welcher Jahreszeit verwundert es mich immer wieder, wie viele Haare auch ein kurzhaariger Hund verstreut, wie viel Straßenstaub und Gartenmatsch sich auf den Fußböden des Hauses wieder findet und welch schier unerschöpflicher Fundus an Krümeln, angenagten Kauknochen, zerzausten Hundekuscheltieren sich auf einem einzigen blauen Wohnzimmersofa über Nacht ansammelt, obwohl es doch streng verboten ist, als Hund darauf herum zu lümmeln.
Und dann ist da etwas, was eingefleischte Nichthundemenschen prinzipiell die Nase rümpfen lässt: Nichts riecht so nach nassem Hund, wie ein nasser Hund! Und natürlich ist der Hund immer dann nass geworden und müffelt stillvergnügt vor sich hin, wenn sich der Besuch mit der feinen Nase angesagt hat.
Über die ständig im Garten neu und frisch gebuddelten Stolperlöcher, den ab und zu gut auf dem Fußboden durchsortierten Mülleimer, die gejagten Nachbarshühner, kleine Nachmittagsschläfchen mit schmutzigen Pfoten auf meinem Bett, die prinzipielle Wochenendweckzeit spätestens 7.15 Uhr unter der Überschrift: Los! Wir wollen etwas unternehmen! und all´ die anderen kleinen Besonderheiten wollen wir gar nicht reden.
WARUM gerade Hund? Täte es ein friedlich in seinem Glas vor sich in blubbernder Goldfisch nicht auch?
Nein, täte es nicht! Weil mir dann die tausend lieblichen Hundeküsse so schrecklich fehlen würden, die mir tieftraurige Stunden leichter machten, ich die vielen Wege über weite Felder, schattige Wiesen, entlang von Bächen und Flüssen nicht gegangen wäre. Ich nie einen im Schlaf lächelnden Hund gesehen hätte, hunderte Male weniger herzlich gelacht hätte, meine Kinder nicht diese Liebe zu all´ dem natürlichen Leben um sich herum entwickelt hätten. Und mein Kopf nach den morgendlichen Wanderungen viel klarer ist, als der meiner morgenmuffligen Kollegen.
Hunde taugen ganz sicher nicht als Weihnachtsgeschenk im Zuge einer unüberlegten schnelllebigen Anschaffung. Aber jeder meiner bunten „Wald-und-Wiesen-x-Rassen-Mixe“ war ein Geschenk des Schicksals an mein Leben.

Frohe Weihnachten

Warum gerade Hunde - von Sabine Rehfeld

Goldfisch?

Also: Seit zwei Tagen regnet es und davor auch schon viele viele Tage immerzu. Da ich zu den berufstätigen Hundemenschen gehöre, findet mein erster Spaziergang jeden Wochentag zwischen 5 und 6 Uhr in der Frühe statt. Egal ob es – siehe oben – regnet, schneit, frostet, dämmert, stockdunkelt….
Und wenn ich zurückkomme, dann ist im Winter das Tageslicht bereits wieder der Dämmerung gewichen und unser nächster Weg ist der nachmittägliche Abklatsch des o.g.
Im Sommer wandern wir niesend durch blühende Wiesen und egal zu welcher Jahreszeit verwundert es mich immer wieder, wie viele Haare auch ein kurzhaariger Hund verstreut, wie viel Straßenstaub und Gartenmatsch sich auf den Fußböden des Hauses wieder findet und welch schier unerschöpflicher Fundus an Krümeln, angenagten Kauknochen, zerzausten Hundekuscheltieren sich auf einem einzigen blauen Wohnzimmersofa über Nacht ansammelt, obwohl es doch streng verboten ist, als Hund darauf herum zu lümmeln.
Und dann ist da etwas, was eingefleischte Nichthundemenschen prinzipiell die Nase rümpfen lässt: Nichts riecht so nach nassem Hund, wie ein nasser Hund! Und natürlich ist der Hund immer dann nass geworden und müffelt stillvergnügt vor sich hin, wenn sich der Besuch mit der feinen Nase angesagt hat.
Über die ständig im Garten neu und frisch gebuddelten Stolperlöcher, den ab und zu gut auf dem Fußboden durchsortierten Mülleimer, die gejagten Nachbarshühner, kleine Nachmittagsschläfchen mit schmutzigen Pfoten auf meinem Bett, die prinzipielle Wochenendweckzeit spätestens 7.15 Uhr unter der Überschrift: Los! Wir wollen etwas unternehmen! und all´ die anderen kleinen Besonderheiten wollen wir gar nicht reden.
WARUM gerade Hund? Täte es ein friedlich in seinem Glas vor sich in blubbernder Goldfisch nicht auch?
Nein, täte es nicht! Weil mir dann die tausend lieblichen Hundeküsse so schrecklich fehlen würden, die mir tieftraurige Stunden leichter machten, ich die vielen Wege über weite Felder, schattige Wiesen, entlang von Bächen und Flüssen nicht gegangen wäre. Ich nie einen im Schlaf lächelnden Hund gesehen hätte, hunderte Male weniger herzlich gelacht hätte, meine Kinder nicht diese Liebe zu all´ dem natürlichen Leben um sich herum entwickelt hätten. Und mein Kopf nach den morgendlichen Wanderungen viel klarer ist, als der meiner morgenmuffligen Kollegen.
Hunde taugen ganz sicher nicht als Weihnachtsgeschenk im Zuge einer unüberlegten schnelllebigen Anschaffung. Aber jeder meiner bunten „Wald-und-Wiesen-x-Rassen-Mixe“ war ein Geschenk des Schicksals an mein Leben.

Frohe Weihnachten

Vor einiger Zeit

wollte ich diesen Beitrag hochladen, aber anscheinend hat mich das Tagebuch mal wieder an der Nase herumgeführt... so nun funktioniert es endlich.

Nachträglich noch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2011 vom gesamten Hoffnung-für-Hunde-Team und den Fellnäschen!:)

Sonntag, 5. Dezember 2010

Punto und Jari



Die beiden süßen warten immer noch auf ihr Zuhause. Sie sind 2 echte Traumhunde!:)

Mehr über Jari und Punto finden Sie auf unserer Homepage unter www.hoffnung-für-hunde.de