Samstag, 25. Dezember 2010

Warum gerade Hunde - von Sabine Rehfeld

Goldfisch?

Also: Seit zwei Tagen regnet es und davor auch schon viele viele Tage immerzu. Da ich zu den berufstätigen Hundemenschen gehöre, findet mein erster Spaziergang jeden Wochentag zwischen 5 und 6 Uhr in der Frühe statt. Egal ob es – siehe oben – regnet, schneit, frostet, dämmert, stockdunkelt….
Und wenn ich zurückkomme, dann ist im Winter das Tageslicht bereits wieder der Dämmerung gewichen und unser nächster Weg ist der nachmittägliche Abklatsch des o.g.
Im Sommer wandern wir niesend durch blühende Wiesen und egal zu welcher Jahreszeit verwundert es mich immer wieder, wie viele Haare auch ein kurzhaariger Hund verstreut, wie viel Straßenstaub und Gartenmatsch sich auf den Fußböden des Hauses wieder findet und welch schier unerschöpflicher Fundus an Krümeln, angenagten Kauknochen, zerzausten Hundekuscheltieren sich auf einem einzigen blauen Wohnzimmersofa über Nacht ansammelt, obwohl es doch streng verboten ist, als Hund darauf herum zu lümmeln.
Und dann ist da etwas, was eingefleischte Nichthundemenschen prinzipiell die Nase rümpfen lässt: Nichts riecht so nach nassem Hund, wie ein nasser Hund! Und natürlich ist der Hund immer dann nass geworden und müffelt stillvergnügt vor sich hin, wenn sich der Besuch mit der feinen Nase angesagt hat.
Über die ständig im Garten neu und frisch gebuddelten Stolperlöcher, den ab und zu gut auf dem Fußboden durchsortierten Mülleimer, die gejagten Nachbarshühner, kleine Nachmittagsschläfchen mit schmutzigen Pfoten auf meinem Bett, die prinzipielle Wochenendweckzeit spätestens 7.15 Uhr unter der Überschrift: Los! Wir wollen etwas unternehmen! und all´ die anderen kleinen Besonderheiten wollen wir gar nicht reden.
WARUM gerade Hund? Täte es ein friedlich in seinem Glas vor sich in blubbernder Goldfisch nicht auch?
Nein, täte es nicht! Weil mir dann die tausend lieblichen Hundeküsse so schrecklich fehlen würden, die mir tieftraurige Stunden leichter machten, ich die vielen Wege über weite Felder, schattige Wiesen, entlang von Bächen und Flüssen nicht gegangen wäre. Ich nie einen im Schlaf lächelnden Hund gesehen hätte, hunderte Male weniger herzlich gelacht hätte, meine Kinder nicht diese Liebe zu all´ dem natürlichen Leben um sich herum entwickelt hätten. Und mein Kopf nach den morgendlichen Wanderungen viel klarer ist, als der meiner morgenmuffligen Kollegen.
Hunde taugen ganz sicher nicht als Weihnachtsgeschenk im Zuge einer unüberlegten schnelllebigen Anschaffung. Aber jeder meiner bunten „Wald-und-Wiesen-x-Rassen-Mixe“ war ein Geschenk des Schicksals an mein Leben.

Frohe Weihnachten

Warum gerade Hunde - von Sabine Rehfeld

Goldfisch?

Also: Seit zwei Tagen regnet es und davor auch schon viele viele Tage immerzu. Da ich zu den berufstätigen Hundemenschen gehöre, findet mein erster Spaziergang jeden Wochentag zwischen 5 und 6 Uhr in der Frühe statt. Egal ob es – siehe oben – regnet, schneit, frostet, dämmert, stockdunkelt….
Und wenn ich zurückkomme, dann ist im Winter das Tageslicht bereits wieder der Dämmerung gewichen und unser nächster Weg ist der nachmittägliche Abklatsch des o.g.
Im Sommer wandern wir niesend durch blühende Wiesen und egal zu welcher Jahreszeit verwundert es mich immer wieder, wie viele Haare auch ein kurzhaariger Hund verstreut, wie viel Straßenstaub und Gartenmatsch sich auf den Fußböden des Hauses wieder findet und welch schier unerschöpflicher Fundus an Krümeln, angenagten Kauknochen, zerzausten Hundekuscheltieren sich auf einem einzigen blauen Wohnzimmersofa über Nacht ansammelt, obwohl es doch streng verboten ist, als Hund darauf herum zu lümmeln.
Und dann ist da etwas, was eingefleischte Nichthundemenschen prinzipiell die Nase rümpfen lässt: Nichts riecht so nach nassem Hund, wie ein nasser Hund! Und natürlich ist der Hund immer dann nass geworden und müffelt stillvergnügt vor sich hin, wenn sich der Besuch mit der feinen Nase angesagt hat.
Über die ständig im Garten neu und frisch gebuddelten Stolperlöcher, den ab und zu gut auf dem Fußboden durchsortierten Mülleimer, die gejagten Nachbarshühner, kleine Nachmittagsschläfchen mit schmutzigen Pfoten auf meinem Bett, die prinzipielle Wochenendweckzeit spätestens 7.15 Uhr unter der Überschrift: Los! Wir wollen etwas unternehmen! und all´ die anderen kleinen Besonderheiten wollen wir gar nicht reden.
WARUM gerade Hund? Täte es ein friedlich in seinem Glas vor sich in blubbernder Goldfisch nicht auch?
Nein, täte es nicht! Weil mir dann die tausend lieblichen Hundeküsse so schrecklich fehlen würden, die mir tieftraurige Stunden leichter machten, ich die vielen Wege über weite Felder, schattige Wiesen, entlang von Bächen und Flüssen nicht gegangen wäre. Ich nie einen im Schlaf lächelnden Hund gesehen hätte, hunderte Male weniger herzlich gelacht hätte, meine Kinder nicht diese Liebe zu all´ dem natürlichen Leben um sich herum entwickelt hätten. Und mein Kopf nach den morgendlichen Wanderungen viel klarer ist, als der meiner morgenmuffligen Kollegen.
Hunde taugen ganz sicher nicht als Weihnachtsgeschenk im Zuge einer unüberlegten schnelllebigen Anschaffung. Aber jeder meiner bunten „Wald-und-Wiesen-x-Rassen-Mixe“ war ein Geschenk des Schicksals an mein Leben.

Frohe Weihnachten

Vor einiger Zeit

wollte ich diesen Beitrag hochladen, aber anscheinend hat mich das Tagebuch mal wieder an der Nase herumgeführt... so nun funktioniert es endlich.

Nachträglich noch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2011 vom gesamten Hoffnung-für-Hunde-Team und den Fellnäschen!:)

Sonntag, 5. Dezember 2010

Punto und Jari



Die beiden süßen warten immer noch auf ihr Zuhause. Sie sind 2 echte Traumhunde!:)

Mehr über Jari und Punto finden Sie auf unserer Homepage unter www.hoffnung-für-hunde.de

Dienstag, 23. November 2010

Spendenaufruf!

Bald wird es Winter, die Tage werden kürzer, die Nächte länger und kälter.
In unseren Auffangstationen in Spanien - in Olesa und Castellbisbal - fehlt
es natürlich an allen Ecken und Enden. Sobald es kälter wird, brauchen die
Hunde (und Katzen) mehr Futter, damit sie die Wärme besser speichern können.

Vielleicht haben Sie schon einen Hund von uns adoptiert, oder haben einfach
ein großes Herz und möchten gerne dazu beitragen, das Leid in Olesa oder
Castellbisbal etwas zu mindern? Jede noch so kleine Gabe von Ihnen ist
hilfreich!

Die Spendenkonten:

Konto-Inhaber: Salvem Animals a Catalunya
Bank: Banco de Santander
Alfons Sala, 55
E-08640 Olesa de Montserrat
IBAN:ES73 0049 5080 8320 9501 6560
SWIFT: BSCHESMM



www.tierrettung-katalonien.com

Vereinsname: ANIMALS SENSE SOSTRE /ANIMALES SIN TECHO
Bankinstitut: La Caixa de Pensions (Sparkasse, Barcelona)
Kontonummer: IBAN ES27 2100 3204 7522 0032 3314
BIC/SWIFT: CAIXESBBXXX

www.animalssensesostre.org

Gerne nehmen wir auch Futterspenden sowie wärmende Decken von Ihnen mit nach
Spanien.

Unsere Anlieferadresse:

Familie Zechel

Waidacher Dorfstr. 67

D-91278 Pottenstein

Dankesgedicht für Ihre Gaben der spanischen Hunde:

Vielen lieben Dank für Ihre Gaben,

auch wenn wir SIE nicht kennen,

schließen wir Sie in unsere Nachgebete ein.

Sie haben dafür gesorgt, daß wir ausreichend

zu Fressen haben und ein warmes Deckchen

bereit liegt, in das wir uns in der Kälte der

Nacht kuscheln können. Denken auch SIE an

uns und hoffen mit uns, daß wir alle liebe neue

Menschen finden, die uns glücklich machen wollen

und in ihrer Familie willkommen heißen.

Vielleicht sehen wir uns bald?

Ihre dankbaren Hunde aus Olesa und Castellbisbal/Spanien



Auch wir, das Team von Hoffnung für Hunde bedanken uns bei Ihnen.

Dienstag, 2. November 2010

Hundige Globalisierung - Eingesendet von Sabine Rehfeld






Hundige Globalisierung



Guten Tag Menschen,

sonst schreibt unser Großfrauchen immer mal einen Tagebucheintrag. Aber heute nehme ich die komische Klappermaschine in die Pfoten und tippe ein paar Worte.

Wir haben nämlich Zuwachs bekommen.
Emma! Das ist die kleine blonde Dame mit den Känguruohren und dem Pummelpopo (psssst).
Emma kommt aus Polen (nebenbei: Wo liegt das denn? War ich da schon mal schnüffeln?) und hat noch ganz viel Angst: Vor den unbekannten Menschen, vor fremden Hündinnen, vor dem Alleingelassen-Werden. Aber langsam wird`s schon besser, sie wohnt ja auch bei Kleinfrauchen und –herrchen und mit Charlie zusammen, der aus Spanien kommt und ganz doll krank und klapperdürr war am Anfang und heute mit großen Hunden kämpft, für die er ein 10-Uhr-Frühstückchen seien könnte.
Spanier gibt’s überhaupt in großen Mengen bei uns - nämlich noch die Lillie, die auf dem Flohmarkt in Palma wie ein alter Lampenschirm verhökert wurde, und die Annabell von der Straße und aus der Auffangstation, die bei Urgroßfrauchen und –herrchen jetzt als Prinzessin leben lernt und ganz besonders doll die Tierärzte dieser Welt hasst.
Na ja, und mich kennt ihr ja inzwischen: Ich wurde als Obstdieb verleumdet!
Dabei bin ich der Oberguru, weise alte Chef, Ordnungs- und Ruhehüter dieser bunten Meute, und ein paar Pfläumchen und Kirschen esse ich nur in der absoluten Not, wenn die Äste von den Bäumen zu brechen drohen…also eine Rettungsaktion an der grünen Natur.
Früher hab´ ich ganz komische Sachen zu essen bekommen und dann ist mein Bauch ganz krank geworden, schließlich bin ich in Leipzig ausgesetzt wurden….lieber nicht dran denken. Seit Jahren wohne ich ja jetzt bei Frauchen und werde „…mein schwarzes Baby“ genannt! Oh weia! Ich bin ein 40 kg DoggenmixKERL!! Baby…

Also: Was wollte ich eigentlich sagen?
Hier ist das passiert, was die Menschen Globalisierung nennen. Hunde aus aller Herren Länder, mindestens 47 verschiedene Rassen, Temperamente aller Art.

Und was uns noch verbindet ist außerdem, keiner von uns war gewollt, als wir geboren wurden. Während neben uns links und rechts braune, schwarze, goldige Labradore, adlige Dackel (sogar ein weißer mit braunen Ohren namens Vito….puuuuuh), kleine Terrier mit blauen Schleifchen im Haar und fröhlich gepunktete Dalmatiner Einzug halten, denken wir an unsere unzähligen Kumpels überall auf dem Erdball.
Was haben unsere Menschen doch für ein Glück mit uns! Wir bringen die große weite Welt auf die Wohnzimmercouch.

Herzlich, der Benno.

Freitag, 17. September 2010

Haltet den Dieb !! - Von Sabine Rehfeld



Jedes Jahr blühen im Frühling die Bäume in unserem Garten. Weiße, rosa, zartgrüne Blüten. Je nach Alter und damit Größe des Baumes von oben bis
unten, die herabhängenden Äste bis auf den Boden gesenkt, oder in Augenhöhe
beginnend und dann fast bis in den Himmel.


Jedes Jahr im Sommer und Herbst tragen die Bäume in unserem Garten Früchte ... Äpfel,
Pflaumen, Kirschen – saure und süße.

Natürlich und erwartungsgemäß beginnen die Früchte dort zu
wachsen, wo auch die Blüten waren. Nur reif werden sie nicht. Jedenfalls die
unter einer Höhe von 1,60 Meter nicht. Die sind Jahr für Jahr plötzlich weg! Von
einem Tag auf den anderen. Obstdiebe!?


Erstaunlich!

Dienstag, 7. September 2010

Espurna




ist einfach nur ein Schatz. Sie sucht ebenfalls eine Familie und ist total anpassungsfähig. Egal ob als Familienhund, Zweithund oder um sie mit zur Arbeit zu nehmen - Espurna eignet sich für alles ... :-)

Pepe





hat wunderschöne Augen. Er ist so ein tolles Hundebaby... und auf der suche nach einem neuen Zuhause ist er übrigens auch! :-)

Espurna und die übrigen Babys Primo&Pepe





sind nun bei uns Zuhause eingezogen. Während Primo nur noch darauf wartet dass seine Leute ihn abholen, warten Espurna und Pepe noch auf ihre eigenen Familien. Im großen und ganzen sehen sie aber auch so momentan ganz zufrieden aus :-)

An diesem Wochenende war es mal wieder soweit

Unsere Hunde kamen aus Spanien! Besonders gefreut haben wir uns darüber, das endlich Espurna und ihre Babys kommen konnten. Die beiden Mädels Sophia und Paola wurden direkt bei ihrer Ankunft von ihrer neuen Familien in Empfang genommen. Auch Primo hat bereits ein Sofaplätzchen in Aussicht. Jetzt fehlen nur noch 2 neue Familie für Baby PEPE und Mama ESPURNA. Wir freuen uns desweiteren außerdem über die Zahlreichen Direktvermittlungen der erwachsenen Hunde.

Donnerstag, 5. August 2010



Dienstag, 3. August 2010

Tschüss Fliegi

Du warst in Spanien, und ich wusste du wirst sterben. Der Arzt gab dir 2 Wochen. Du hast Krebs im Endstadium, der dich innerlich auffrisst. Nach 3 Chemotherapien in Spanien, war es allen bewusst, du wirst sterben. Du kamst nach Deutschland, und ich wusste du wirst sterben. Du hättest vermittelt werden sollen. Doch du wurdest nie abgeholt, da wussten wir, du bleibst bei uns. Ich wollte keinen Todkranken Hund. Es war kein guter Zeitpunkt. Meine Prüfungen standen bevor und wir hatten gerade erst unsere Notfallhunde der letzten Jahre verdaut. Doch man muss tun was man tun muss. Du hattest nur noch zwei Wochen und solltest diese noch genießen dürfen, denn wir wussten ja, du würdest sterben. Nach zwei Wochen wolltest du aber noch nicht sterben. Und so hast du weiter gelebt. So wurdest du zu meinem Hund, den ich liebte, als hätte ich ihn seit Ewigkeiten, und das in so kurzer Zeit, und das, obwohl ich wusste, du wirst sterben und obwohl ich mich erst nicht anfreunden konnte mit dem Gedanken, dass du zu uns kommen solltest. Nach 3 Wochen hast du immer noch gelebt, denn schon der erste Tierarztbesuch war eine Verbesserung deiner Lebensqualität. Du bekamst etwas gegen Deine Schmerzen. Dir ging es besser. Das hat mich so unsagbar glücklich gemacht. Denn nach einem Monat hast du immer noch gelebt. Doppelt so lange, als der Arzt dir gegeben hatte. Ich wusste dennoch, dass du sterben wirst. Doch das sollte nicht genug sein. Nach 5 Wochen ging es dir zwar wieder etwas schlechter, denn es war unerträglich heiß, und du wusstest nicht wohin in der Hitze mit deinem kaputten kranken Körber, der innerlich immer weiter zerfiel. Doch nach der 6. Woche ging es dir wieder besser. Ich wusste dennoch, dass du sterben wirst. Deinen Kampf gegen den Krebs hattest du schon in Spanien aufgegeben. Doch nicht den Kampf um die schöne Zeit die du noch haben solltest, denn die hattest du dir nach deinem Leben bestimmt verdient. Und diesen Kampf hast du erfolgreich gewonnen Lola. Denn nach 8 Wochen hast du immer noch gelebt. Und das obwohl jeder wusste, du würdest sterben. Du warst jetzt schon 4 mal so lange bei uns, als der Arzt gesagt hatte. Er hatte gesagt du hast ungefähr 2 Wochen bis zum Tod. Deswegen wusste ich es ja immer: Du wirst sterben. Doch du wolltest nicht sterben. Du wolltest erst noch das Leben nachholen, das du verpasst hattest. Doch dein verfallener Körper wollte das nicht. Nach 9 Wochen hast du zwar immer noch gelebt. Aber du warst abgemagert. Sehr abgemagert. Das Schmerzmittel machte dich hungrig, doch egal wie viel du gefressen hast, es war nie genug. Wir haben dein Futter umgestellt, wegen der größeren Menge die du von da an gefressen hast. Dir ging es nicht mehr so super gut, denn Spazieren gehen konntest du auch nicht mehr. Deine ohnehin schon krummen Beinchen und kaputte Hüfte hätten das nicht mehr ausgehalten. Doch sterben wolltest du noch nicht. Und auch nach der elften Woche, wolltest du nicht sterben. Du hast endlich erfahren dürfen, wie das Leben ist. Und deswegen wolltest du Leben. Dein Bruder war bereits viel früher von dieser Welt gegangen. Doch du hast gelebt, in deinem letzten Monat in Spanien, hat dich dann der Lebensmut verlassen. Dennoch hast du die lange Reise überstanden und kamst du zu uns, und durftest ein richtiges Hundeleben leben. Du bist nicht gestorben. Nicht nach 2 Wochen, oder 5 oder 9 oder 11. Aber ich wusste es immer, du wirst sterben. Der Moment als du gekommen warst, und feststand das du bleibst, machte dich zu meinem Hund. Du warst meine Fliegi, die mir überall hinterher gewatschelt ist. Und dennoch: ich war immer mit dem Wissen das du sterben wirst. Doch das war nie wichtig. Ich hab nie darauf geachtet. Manche würden vielleicht sagen, es wäre einfacher gewesen deinen Tod zu ertragen, wenn ich dich nicht so sehr an mich heran gelassen hätte. Dann hätte ich dich nie so sehr lieben dürfen, wie ich es in dieser kurzen Zeit getan habe. Aber ich habe dich geliebt. Ich habe dich geliebt als hätte ich dich dein ganzes Leben gehabt. Für mich war es als wären es nicht 12 Wochen sondern 12 Jahre gewesen, für mich hattest du keinen kranken Körper mit krummen Beinchen, der viel zu lang war, denn für mich warst du wunderschön. Du hattest tolles glänzendes schwarzes Fell und wunderschöne flauschige Ohren und große braune Kulleraugen zum verlieben. Und ich hab mich in dich verliebt Lola. Doch du bist jetzt nicht mehr auf dieser Erde. Denn der Kampf um die Zeit bei uns ist nun auch vor rüber. Was bleibt mir jetzt noch von dir? Was bleibt, ist die Dankbarkeit dich kennen gelernt haben zu dürfen. Was bleibt , ist das Wissen, dir den Tod erträglich gemacht zu haben und was bleibt, ist der Stolz, dich meinen Hunden nennen zu dürfen. Du warst stark. Aus 2 Wochen hast du eben mal so 12 gemacht. Du bist ein zauberhafter Hund gewesen Lola. Ich wusste immer du wirst sterben. Doch als gestern der Tag da war und die Entscheidung gefallen war, dass es dir zu schlecht zum Weiterleben geht, war es alles andere als leicht für mich. Die ganze Nacht war ich wach und hielt dich im Arm. Als wir dann aber in der Tierarztpraxis waren hast du mir in die Augen geschaut, und da wusste ich es ist die richtige Entscheidung gewesen. Ich habe dich im Arm gehalten als du gegangen bist. Und in diesem Moment wusste ich dass ich dich wirklich geliebt habe.

Weißt du Lola, warum ich weiß, dass ich dich wirklich geliebt habe? Denn obwohl ich jetzt so unsagbar traurig über deinen Tod bin und obwohl ich so unglaublich unglücklich bin und jetzt ein riesiges Loch in meinem Herz ist, verspüre ich trotz meiner Tränen auch Freude.

Denn Wahre Liebe ist, wenn jemand weggeht und man freut sich, weil es ihm dort, wo er hingeht, richtig gut gehen wird.

Und dir geht es jetzt gut, dort wo du bist. Denn wo auch immer du jetzt sein magst, du bist deinen geschundenen, kranken Körper los.

Machs gut mein Mädchen.
Ich werde dich immer im Herzen tragen, deine Cornelia.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Die vergangene Nacht


war alles andere als angenehm. Denn nicht nur Lola war der Meinung sie müsste auf mir schlafen sondern auch meine andere Hündin Luce (auf Foto). So lag ich also da mit 2 Hunden auf mir in der Hoffnung nicht zu ersticken:-)

aber was tut man nicht alles...schließlich war da ein böses Gewitter und weder Luce noch Lola waren davon angetan...

Ein neues Halsband für Lola




gab es gestern. Ganz stolz zeigt sie es allen die es sehen wollen:-)


Dieses und viele andere Halsbänder finden Sie auch unter
www.gabriele-zechel.de

Mittwoch, 28. Juli 2010

Kinder und Hunde von Sabine Rehfeld

Im Ferienhaus nebenan wohnen Marie und Pauline, 18 Monate alte Zwillinge. Die Terrasse ist mit einer Sicherheitstür gesichert, damit die kleinen Mädchen nicht abstürzen oder flüchten, Spielzeug liegt auf der Wiese malerisch verstreut und jeden Morgen ist ab 7 Uhr Leben im Haus. Immer ist einer der Erwachsenen mit den Kindern beschäftigt – Spiele auf der Wiese, buddeln im Sandkasten, Spaziergänge zum Strand. In den Nächten ist es manchmal unruhig, die Zwerge bekommen die nächsten Zähne. Dann macht wohl keiner ein Auge zu.

Wir sind mit dem alten Benno, den ehemaligen „Spaniern“ Charlie und Lillie im Dänemarkurlaub. Auch unsere Terrasse hat eine Sicherheitstür, ab früh 8 Uhr sind wir auf den Beinen und das erste Mal zum Meer unterwegs. Die Wiese hinterm Haus ist Spielplatz - das Quitschhuhn, verschiedene Bälle und Ringe finden sich zur Not einen Tag später auch wieder an, wenn sie während eines wilden Spiels verloren gegangen sind. Der kleine Charlie ist unermüdlich und ständig auf den Beinen, Lillie hat gestern irgendwas Falsches gegessen und wir hatten eine schlechte Bauchschmerz-Brech-Durchfall-Nacht. Jetzt gibt es nur Reis und viel Mitleid. Und Benno hält sein Vormittagsschläfchen, als hätte er die ganze Nacht kein Auge zugemacht.

Am Abend sagen Pauline und Marie über den Zaun hinweg „Gute Nacht“. Auch auf Dänisch heißt Hund in der Kleinkindsprache „WAUWAU“….wie nett.

Sonntag, 25. Juli 2010

Lola hält sich tapfer



Als sie zu uns kam, hieß es dass sie noch 2 Wochen ungefähr zu leben hat. Wenns gut läuft vielleicht sogar einen Monat. Nun ja was soll ich sagen, sie ist jetzt über 2 Monate sogar bei uns (10 Wochen!)

und ich möchte sie als meinen Schatten nicht mehr missen. Obwohl sie manchmal schon sehr angstrengend sein kann wenn sie einem nicht von der Seite weicht:-)

aber so bin ich (eigentlich wir alle) sehr glücklich über ihren Gesundheitszustand. Sie bekommt morgens und abends zu fressen, dazu Schmerztabletten und flüssiges Schmerzmittel. Dadurch geht es ihr viel besser und kann sich sehr gut bewegen. In der vergangenen Woche haben wir allerdings aufgehört sie mit zum Spazieren gehen zu nehmen. Nicht das sie nicht wollen würde, sie freut sich nämlich unheimlich wenn sie ihr Geschirr anbekommt, aber das ist einfach langsam eine zu große Anstrengung für sie. Vorallem war es auch noch zusätzlich zu heiß in den letzten Tagen und man merkt aber wie sie einfach sehr schnell unheimlich müde wird. Ansonsten geht es ihr fabelhaft. Mit den anderen Hunden klappts auch super und sie hat sich fantastisch bei uns eingewöhnt.
Ich hoffe sehr, dass sie mich noch eine Zeit lang begleitet, sie ist einfach so toll und einzigartig...

nochmal Albatros

Neues von Albatros


Neues von Apimu


Doch diese wunderschönen Fotos



waren nicht alles was heute morgen beim Fotoshooting rauskam. Wir entdeckten an Surco ganz andere Seiten, die uns die Haare zu Berge stehen liesen...(in Surcos Fall wohl eher die Öhrchen:-) )

Neues von Surco


Sonntag, 18. Juli 2010

Und damit noch nicht genug...

...unsere süßen drei Hundekinder ALBATROS, APIMU und SURCO warten ebenfalls noch auf ihrer Pflegestelle. Wenn nicht demnächst einige der Hunde, welche sich momentan auf Pflegestelle befinden vermittelt werden, sieht es finster aus für die nächste Spanienfahrt, denn dann können einige Hunde nicht mitreisen, die eigentlich einen Pflegeplatz bekommen hätten...

Auch noch auf ein neues Zuhause warten GOIJ und GHALIYA



Aber wieso? Beide sind doch total entzückend:-)

Zu lange schon



sind Pardal und Mussol nun auf ihrer Pflegestelle in der Nähe von Bamberg. Dabei sind beide doch so tolle Hunde. Mehr über die beiden finden Sie auf unserer Homepage unter www.Hoffnung-für-Hunde.de

Mittwoch, 14. Juli 2010

Nochmal unsere süßen Babies



Einmal Albatros (Samson) mit seinen knuffigen Ohren und einmal Apimu und Alba zusammen beim kuscheln:-)

Seit ungefähr einer Woche




sind die drei Hundebabies APIMU, ALBATROS und SURCO jetzt bei uns. Bei der Planung, 3 Welpen kommen zu lassen, war uns schon ein bisschen mulmig bei dem Gedanken, dass die Drei nicht nur unser Haus unsicher machen sondern auch noch alles zerlegen. Aber die Gedanken blieben unbegründet. Die kleinen Kerlchen sind soooo lieb. Obwohl Surco unserer Meinung garnicht mehr soo ein junges Hundekind ist und vllt schon so um 1 Jahr alt ist, verstehen sich alle super, da gibt es garnichts. Albatros nennen wir bei uns Samson, der Name passt einfach viel besser zu ihm:-)

Nun ja, jedenfalls hatten wir uns das garnicht vorstellen können, dass mit drei Welpchen alles so problemlos läuft, aber man wird ja immerwieder aufs neue überrascht. Sie sind einfach alle Super. Samson(Albatros) badet bei dem heißen Wetter immer im Plantschbecken.

Im Grunde ist genau das Gegenteil eingetroffen, von unserer Horrorvorstellung, dass die Drei uns übers Haus kommen. Den beim Staubsaugen sah, dass dann so aus, wie auf den oberen Bildern. Alle schliefen unter dem Küchentresen bis die Gefahr vorrüber war:-)

Lola ist so süß


ich bin so froh dass sie da ist. Sie ist mein Schatten und folgt mir überall hin, nicht selten kommt es deswegen vor, dass ich mich grad noch fangen kann bevor ich über sie drüber stürze:-)

Jana Dreibein


leider immernoch nicht vermittelt. Wer will das süße frz. Bulldoggenmix Mädchen

Freitag, 2. Juli 2010

Das Bild von Alexa hat irgendeinen

geheimen Plan ausgeheckt nur um mich auf die Palme zu bringen glaub ich^^

nach dem ich dreißigtausend mal versucht habe, dass bild hochzuladen, hab ich es endlich geschafft. Zu früh gefreut, jetzt seh ich dass es falsch herum angezeigt wird. Also ich glaub es will mich irgendwie aufregen. Naja, kann ich momentan nichts dran ändern sonst hängt sich Blog wahrscheinlich wieder ne Woche lang auf. Ich werds die Tage vielleicht nochmal versuchen. Bis dahin muss man eben verkehrtherum denken. Also momentan ist Alexa die rechte Hündin. Dreht man das bild richtig herum ist sie die Linke.:)

Dieses Wochenende

ist die Tierschutzinitiative Hoffnung für Hunde wieder vor Ort in Spanien. Berichte folgen!

Ich wollte neulich schon mal




dieses Bild hochladen, aber Blog hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht und dann hat mir einfach die Zeit gefehlt, es erneut zu versuchen. Jedenfalls ist das unsere ALEXA (links) mit einem ihrerer neuen Hundebrüder. Es war wirklich eine der besten Entscheidungen sie in ihre neue Familie zu geben. Sie ist dort so super aufgehoben, einfach perfekt. Wir freuen uns sehr für sie:-)